Futterrechner Katze — Cat-Care Meerbusch

CAT-CARE MEERBUSCH

Futterrechner Katze

Wie viel darf deine Katze am Tag, und geht das auf, was gerade im Napf landet?

Schritt 1

Wie viel darf deine Katze?

Hier geht es nur um die Katze. Was sie frisst, kommt weiter unten.

Das jetzige Gewicht, nicht das Wunschgewicht.

Entscheidet, ob Methode 2 angezeigt wird.

Beide Werte unten sind Erhaltungsbedarf. Das ist die Menge, bei der die Katze ihr Gewicht hält. Es sind keine Mengen für eine Gewichtsabnahme. Zum Abnehmen wird darunter gefüttert.

METHODE 1 — nach Lebensweise

Energiefaktor × Körpergewicht0,67

—kcal am Tag

Berücksichtigt Kastration und Aktivität. Die Gewichtslage geht hier nicht ein. Für kastrierte Wohnungskatzen meist der realistischere Wert.

METHODE 2 — klassische Formel bei Übergewicht

130 × Körpergewicht0,40

—kcal am Tag

Berücksichtigt nur das Gewicht, nicht die Lebensweise. Fällt bei kastrierten Wohnungskatzen häufig zu hoch aus.

Im Zweifel Methode 1 wählen und die Waage entscheiden lassen.

Dein Tagesbudget —kcal am Tag

Schritt 2

Was kommt in den Napf?

Bis zu vier Futtermittel und Leckerlis. Die Analysewerte stehen auf der Verpackung.

Tagesbudget—
In der Ration enthalten—
Gesamtmenge im Napf—
Noch frei bis zum Budget—
Auslastung—
Flüssigkeitsbedarf—
Wasser aus der Ration—
Muss die Katze noch trinken—
Richtwerte

Analysewerte im Fertigfutter

WertNassfutterTrockenfutterWas der Wert aussagt
Rohproteinetwa 10 %je nach ProduktGesamtprotein. Unterscheidet nicht zwischen tierischer und pflanzlicher Herkunft.
Rohfett8 bis 10 %je nach ProduktViele konventionelle Futter liegen bei 6 %. Für einen Karnivoren niedrig, die Katze muss größere Mengen fressen.
Rohaschehöchstens 2 %je nach ProduktWas nach dem Verbrennen übrig bleibt. Ein hoher Wert deutet auf Übermineralisierung hin.
Rohfaserunter 0,2 %unter 1 %Anteil unverdaulicher Bestandteile.
Feuchtigkeit75 bis 84 %etwa 10 %Ein hoher Wassergehalt im Nassfutter ist erwünscht.

Welchen Feuchtigkeitswert du einträgst

FutterartRechenwertAnmerkung
Nassfuttersteht auf der PackungDie Feuchtigkeit muss deklariert werden, sobald sie über 14 % liegt. Bei Nassfutter ist das immer der Fall. Üblich sind 75 bis 84 %.
Trockenfutter10 %Fehlt die Angabe, liegt sie unter der Deklarationsschwelle von 14 %.
Gefriergetrocknet3 bis 8 %Je nach Verfahren und Ausgangsprodukt.
Frischfleisch roh70 bis 78 %Mageres Geflügel am oberen Rand, durchwachsenes Rind darunter.

Gewichtsreduktion

WertEmpfehlungWarum
Verlust pro Wochehöchstens 1 %Verbreitet empfohlen werden 1 bis 2 %. Wir raten zur Untergrenze und planen die Abnahme lieber länger. Eine zu schnelle Reduktion belastet die Organe, ohne dass man es der Katze ansieht.
WiegenwöchentlichGleicher Wochentag, gleiche Zeit, vor der ersten Mahlzeit. Tagesschwankungen von 50 bis 100 g sind normal.
Anpassenkleine SchritteLäuft es zu langsam, reichen 5 bis 10 g weniger pro Woche.
Proteinnicht kürzenIn der Reduktion braucht die Katze anteilig mehr Protein, sonst baut sie Muskulatur statt Fett ab.
Warum zwei Methoden?

Beide Formeln beantworten dieselbe Frage auf zwei Wegen und können deshalb unterschiedliche Zahlen ergeben. Methode 1 rechnet über die Lebensweise: ein kastrierter Stubentiger bekommt den Faktor 65, ein aktiver Freigänger 100. Methode 2 rechnet nur über das Körpergewicht, mit einem festen Faktor und einem flacheren Exponenten. Dahinter steht die Überlegung, dass Fettgewebe kaum Energie verbraucht.

Liegt Methode 2 höher als Methode 1, ist das kein Fehler. Die klassische Formel weiß nichts von Kastration und Wohnungshaltung und rechnet mit einem Durchschnittstier. Bei kastrierten Wohnungskatzen liegt sie deshalb regelmäßig zu hoch.

Verlass dich nicht auf die Formel allein. Wiege die Katze wöchentlich und passe die Menge in kleinen Schritten an. Die Waage ist verlässlicher als jede Formel.

Womit hier gerechnet wird

Trockensubstanz — 100 − Feuchtigkeit

Kohlenhydrate (NfE) — TS − Protein − Fett − Asche − Faser

Energie je 100 g, Fertigfutter — 3,5×Protein + 8,5×Fett + 3,5×NfE

Energie je 100 g, Frischfleisch — 4×Protein + 9×Fett + 4×NfE

Methode 1 — Energiefaktor × kg^0,67

Methode 2 — 130 × kg^0,40

Flüssigkeitsbedarf — 30 bis 50 ml je kg Körpergewicht

Wasser aus dem Futter — Menge in g × Feuchtigkeitsanteil

Nur der Vergleich in der Trockensubstanz macht zwei Futtermittel gegenüberstellbar. Ein Nassfutter mit 11 % Protein und ein Trockenfutter mit 30 % Protein lassen sich nicht direkt vergleichen, weil das Nassfutter zu vier Fünfteln aus Wasser besteht.

Dieser Rechner ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine Ernährungsberatung. Die Berechnung einer individuellen Ration, die Beurteilung einer Über- oder Unterversorgung und die Begleitung einer Gewichtsabnahme gehören in die Hände einer ausgebildeten Katzenernährungsberaterin. Bei Erkrankungen ist zusätzlich die Tierarztpraxis einzubeziehen. Katzen in einer Gewichtsreduktion gehören wöchentlich auf die Waage. Eine zu schnelle Abnahme kann Organschäden verursachen, die man dem Tier zunächst nicht ansieht.
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